Berühmte Spione und ihre Geschichten
Von Mata Hari bis Aldrich Ames - die bekanntesten Einzelpersonen der Spionagegeschichte.
Während die großen Geheimdienstaffären institutionelle Skandale und Grenzüberschreitungen beschreiben, geht es hier um die Menschen dahinter: einzelne Spione, deren Geschichten die Welt verändert haben.
Mata Hari (1917)
Die niederländische Tänzerin Margaretha Zelle, bekannt als Mata Hari, wurde im Ersten Weltkrieg von Frankreich als Doppelagentin enttarnt und hingerichtet. Ob sie tatsächlich für Deutschland spionierte, ist bis heute umstritten.
Die Cambridge Five (1930er-1960er)
Fünf britische Akademiker - darunter Kim Philby und Guy Burgess - spionierten jahrzehntelang für die Sowjetunion. Ihr Verrat gilt als einer der schwersten Geheimdienstskandale des britischen Geheimdienstes.
Günter Guillaume (1974)
Der DDR-Spion Günter Guillaume arbeitete als persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt. Seine Enttarnung führte 1974 zum Rücktritt Brandts - einer der folgenreichsten Spionagefälle in Deutschland. Guillaume war von der Stasi in den Westen geschleust worden.
Aldrich Ames (1994)
Der CIA-Offizier Aldrich Ames spionierte neun Jahre lang für die Sowjetunion und verriet zahlreiche US-Agenten. Mindestens zehn von ihnen wurden daraufhin hingerichtet. Ames ist eines der bekanntesten Beispiele für das Versagen der Counterintelligence.
Edward Snowden (2013)
Der NSA-Mitarbeiter Edward Snowden veröffentlichte geheime Dokumente über die weltweiten Überwachungsprogramme der NSA. Seine Enthüllungen lösten eine globale Debatte über Massenüberwachung und Datenschutz aus und gehören zu den bedeutendsten Geheimdienstaffären.